post(secrets)-feminismus
April 27, 2008 at 5:13 Uhr nachmittags | In Critical/Bedenklich, Sprüche / Gedichte |
I am a medical student who recently heard a doctor who works with people who are going through gender reassignments. The (male) doctor said that as part of the pre-surgery counseling, he always asks the male-to-female patients if they are ready to give up their privileged-male status in society. He said the patients often come back to him after they have completed their transition into a female. They tell him that they didn’t realize how significant the privileged-male status is.
15 Kommentare »
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Aber wie zeigt sich denn die priviligierte Stellung des Mannes heutzutage noch?
Kommentar von Paul — April 27, 2008 #
mal von den typischen sachen wie höheres gehalt, bevorzugung bei bewerbungen, nachhaltige rollenklischees für frauen (”frauenarbeit”), höheren aufstiegsmöglichkeiten, herabwürdigungen von frauen (viel zu weich, viel zu sensibel, viel zu untechnisch, viel zu…
- sehe ich einen der größten vorteile von männern in der freiheit.
nicht nur in der wahlfreiheit - sondern in der freiheit an sich.
fängt bei ganz ganz ganz kleinen beispielen an. zB überlegt sich eine frau selbst in nem kaffdorf (>siehe großstadtkriminalität) ob sie nach 10 uhr nachts alleine wirklich 2 straßen weitergeht. und das nicht nur 1mal sondern eine mrd. mal.
ich weiß nicht.. aber ich finde es blauäugig zu denken männer und frauen würden gleich behandelt
Kommentar von Sanja — April 27, 2008 #
Tja, aber es wird ja auch nichts mehr für die Gleichberechtigung von eurer Seite getan! Ich bin jedesmal wieder geschockt, dass ich als Mann oft die mangelnde Gleichberechtigung als größeres Problem sehe als Freundinnen.
Und von der freiwilligen Degradierung zum Sexobjekt will ich hier gar nicht erst anfangen…
Kommentar von MuGo — April 27, 2008 #
siehst du.. genau das mein ich ja.. wie oft will ich mir nen minirock zum weggehen anziehen oder viel freizügiger sein. aber ich hab nicht die nerven mir das anzutun.
ich schrei ja nicht “männer=scheiße”. ich find das zitat des studenten einfach nur extrem bezeichnend und ziemlich treffend. vorallem da es diese gruppierung aus erster hand wissen muss. was man als frau oft subjektiv erlebt, wird dadurch zu gut bestätigt.
Kommentar von Sanja — April 27, 2008 #
Glaub ich gerne - ich bin ganz zufrieden, ein Mann zu sein. Und die paar Privilegien, die Frauen haben, fallen nicht ins Gewicht gegen die Privilegien der Männer.
Um so wichtiger, immer wieder darauf hinzuweisen!
Kommentar von MuGo — April 27, 2008 #
…frau - mann, mann - frau…
nen mann kann auch krass benachteiligt werden.
ne frau kann auch krass bevorzugt werden.
das hängt meist nicht vom geschlecht ab, sondern “einfach nur” vom auftreten und dem willen bzw. der fähigkeit seins durchzusetzen.
wie weit ist man bereit zu gehen und für seine “ziele/wünsche” einzustehen, soll heißen, argumentieren zu können und den anderen geschickt um den finger zu wickeln (bzw. für sich zu gewinnen).
eins vorweg, ich hab oben den text zu lesen und zu verstehen, hat nicht so bombe geklappt, da mein englisch recht dürftig ist ergo hab ich einfach nur meine meinung geäußert, zu dem mann - frau ding und wer benachteiligt bzw. privilegiert wird.
meine these : eindeutig auf das geschlecht bzw. nur auf das geschlecht es zurück zu weisen bedeutet für mich => es sich zu einfach zu machen!
so long
bye
Kommentar von ivan — April 28, 2008 #
Nein, es gibt ganz klar Diskriminierungen, die am Geschlecht festzumachen sind.
So haben es Mädchen mit Dummchenmasche um einiges leichter, das Abitur abzulegen, als Jungen, die sich dumm anstellen - die werden nämlich einfach abgeschoben oder wiederholen solange, bis sie freiwillig gehen.
Auf der anderen Seite haben es Frauen weitaus schwerer, im Beruf selbstbewusst aufzutreten und Leistung zu zeigen, ohne dass es negativ auffällt. Eine Frau, die sich in den Vordergrund spielt, ist “laut und vulgär” - ein Mann hat “Durchsetzungskraft”.
Und ein Mann muss ich nie dafür rechtfertigen, dass er 12 Stunden am Tag arbeitet, um im Beruf voran zu kommen, obwohl er kleine Kinder hat…
Kommentar von MuGo — April 28, 2008 #
könnte sein.

vlt. hab ich unrecht
vlt. auch nicht
“der größte graben liegt doch zwischen theorie und praxis!”
bye
Kommentar von ivan — April 28, 2008 #
Aber Gleichberechtigung im Alltag ist schon sehr praktisch, wie ich finde…^^
Kommentar von MuGo — April 28, 2008 #
nein! diskriminiert die männer! das wäre nur fair!
Kommentar von sanja — April 29, 2008 #
ich find aber generell, dass man es sich zu einfach macht indem man alles auf die persönlichkeit und die vielfältigen, aber ungenutzten chancen der individuellen entfaltung verweist. empfinde ich genauso wie die behauptung, dass arme menschen/ländern selbst schuld an ihrem schicksal sind und alle auch reich werden könnten, wenn sie denn nur wohlen
Kommentar von sanja — April 29, 2008 #
Sanja,
ich fühle mich jetzt ein klitzeklein-wenig gemobbt. *lach*
btw… ich wüsste nicht warum Du keinen Mini anzihen solltest. Das Hinterherpfeifen kann ja auch ein Kompliment sein.
Kommentar von e-leo1969 — April 29, 2008 #
du fühlst dich gemobbt? gut so - war auch geplant ;-D
wie gesagt, ich hab einfach nicht die nerven dazu..
Kommentar von Sanja — April 29, 2008 #
tjo… dann geb ich mich wohl geschlagen




ich sag ja nicht, dass es keine diskriminierung aufgrund des geschlechtes gibt.
ich wollte eigentlich sagen, dass man die diskriminierung durch sein persönliches wirken/scheinen aushebeln kann.
dass das der großteil nicht drauf hat ist klar aber die, die es drauf haben, scheißen auf diskriminierung (aufgrund des geschlechts bzw. der herkunft).
ich kenn da so den ein oder anderen
achja zum thema: arm, reich, schuld, nicht schuld…
natürlich kann man aus seiner armut raus, die frage ist nur, mit welchen mitteln und welche wege man geht (illegal oder sonstige) und auch wie geschickt man dabei ist.
ist wieder nicht für alle bindend aber der ein oder andere
klingt vlt. komisch, jedoch ist das meine persönliche meinung.
ich zähle natürlich nicht zu diesen typen, die es drauf haben und die auch nicht jeden weg beschreiten würden um “reich” zu werden bzw. aus der “armut” rauszukommen.
doch kenn ich denn ein oder anderen, der die diskriminierungen einerseits zum vorteil genutzt hat und/oder auf sie geschissen hat und sie umgangen hat.
so und nun geh ich schlafen
bye
Kommentar von ivan — April 30, 2008 #
hehe, zu oft “der ein oder andere” benutzt XD
bissel mafia-like
lustiger text ^^
Kommentar von ivan — April 30, 2008 #