Die Spaziergängerin von Sans-Souci

“Max Baumstein, Präsident der humanitären Hilfsorganisation “Solidarité Internationale”, begeht in Paris ein spektakuläres Attentat. Bei einem Treffen mit dem Botschafter Paraguays sagt er diesem auf den Kopf zu, dass er 1933 unter dem Namen Ruppert von Leggaert Mitglied der deutschen Botschaft in Paris war und Beziehungen zu einer jungen Frau namens Elsa Wiener hatte. Als der Diplomat zögernd bejaht, erschiesst ihn Baumstein. Danach stellt er sich der Polizei. Schon in der Untersuchungshaft vertraut Baumstein seiner fassungslosen Frau Lina an, warum er den Botschafter getötet hat. Im anschliessenden Prozess erfährt sie dann das ganze Ausmass der furchtbaren Erlebnisse, die die Kindheit ihres Mannes überschatteten. Denn ab 1933 bekam der junge Max den Terror der an die Macht gekommenen Nazis zu spüren, bevor sich das Ehepaar Wiener des misshandelten Juden annahm. Elsa Wiener suchte bald darauf mit Max Zuflucht in Paris.”

kurier

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